Kurze Antwort: Die Namen der Wochentage stammen von den sieben klassischen Planeten, vermittelt durch die Planetenstunden. Jede Stunde des Tages wird von einem Planeten beherrscht, und der Planet, der die erste Stunde beherrscht, gibt dem ganzen Tag seinen Namen. Geht man im Planetenzyklus einen vollen Tag weiter, landet man bei jedem dritten Planeten, was die vertraute Reihenfolge ergibt: Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn.
Man läuft leicht daran vorbei, doch die Woche ist ein Stück lebendige Astrologie, das sich vor aller Augen verbirgt. Sonntag, Montag und die Tage dazwischen sind nicht zufällig benannt. Sie bewahren eine bewusste Abfolge, die aus den sieben klassischen Planeten aufgebaut ist, und die Logik, die sie ordnet, ist dieselbe Logik, die AstroAk heranzieht, wenn es auf das richtige Timing ankommt.
Die sieben klassischen Planeten
Für die antiken und mittelalterlichen Astronomen hoben sich sieben wandelnde Lichter von den Fixsternen ab: Saturn, Jupiter, Mars, die Sonne, Venus, Merkur und der Mond. Das sind die sieben klassischen Planeten, die Sonne und der Mond eingeschlossen, denn für einen Himmelsbeobachter am Boden wandern sie alle vor dem Hintergrund der Sterne.
Die Woche hat genau sieben Tage, weil es genau sieben dieser Planeten gibt. Diese Übereinstimmung ist kein Zufall. Sie ist der ganze Sinn der Sache.
Die chaldäische Ordnung
Die Planeten sind in einer bestimmten Abfolge angeordnet, der sogenannten chaldäischen Ordnung, festgelegt nach ihrer scheinbaren geozentrischen Geschwindigkeit, vom langsamsten zum schnellsten:
- Saturn (am langsamsten)
- Jupiter
- Mars
- Sonne
- Venus
- Merkur
- Mond (am schnellsten)
Das ist schlicht die Reihenfolge, in der sich die Planeten von der Erde aus gesehen über den Himmel zu bewegen scheinen. Saturn kriecht, der Mond rast. Alles Weitere baut auf dieser einen Liste auf, daher lohnt es sich, sie richtig zu erfassen.
Wie die Planetenstunden die Tage benennen
Hier ist der Mechanismus. Jede der 24 Stunden eines Tages wird einem Planeten zugeordnet, immer wieder die chaldäische Ordnung durchlaufend: erste Stunde Saturn, nächste Stunde Jupiter, dann Mars und so weiter, wobei man zum Anfang zurückkehrt, wenn man beim Mond angelangt ist. Der Planet, der die erste Stunde eines Tages beherrscht, gibt dem ganzen Tag seinen Namen.
Nun zur Rechnung. 24 Stunden lassen sich nicht gleichmäßig auf sieben Planeten verteilen. Zählt man 24 Schritte durch den Zyklus, bleibt ein Rest übrig, sodass man, wenn man einen vollen Tag weitergeht, um den Beherrscher der ersten Stunde des nächsten Tages zu finden, bei jedem dritten Planeten der chaldäischen Ordnung landet statt beim nächstfolgenden.
Beginnt man bei der Sonne und schreitet in Dreierschritten durch die Ordnung, ergeben sich die Beherrscher der ersten Stunden als Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn. Das ist die Abfolge der Wochentage, von Sonntag bis Samstag. Die Woche ist die chaldäische Ordnung, jeweils in Dreierschritten gelesen.
Man kann es noch immer in den Namen lesen
Das Muster überdauert am reinsten in den romanischen Sprachen, die die Planetengötter bewahrt haben. Im Französischen sind die Tage klar lesbar:
- lundi = Mond (Luna)
- mardi = Mars
- mercredi = Merkur
- jeudi = Jupiter
- vendredi = Venus
Das Englische ist etwas stärker verschleiert, erzählt aber dieselbe Geschichte. Es behält Sonne, Mond und Saturn unmittelbar in Sunday, Monday und Saturday. Für die übrigen vier setzt es die entsprechenden nordischen und germanischen Götter ein: Tiw für Mars (Tuesday), Woden für Merkur (Wednesday), Thor für Jupiter (Thursday) und Frigg für Venus (Friday). Der Planet darunter ist derselbe, nur der lokale Name hat sich geändert.
Dieselbe Ordnung hinter dem astrologischen Timing
Das ist keine historische Kuriosität, abgeschottet von der Praxis. Die chaldäische Ordnung und das System der Planetenstunden bilden noch immer das Rückgrat des traditionellen planetaren Timings und der Elektionsarbeit, der Kunst, einen günstigen Augenblick zu wählen, um etwas zu beginnen. Dieselbe Abfolge, die Ihrem Dienstag den Namen gab, ist es, die ein Astrologe nutzt, um abzuwägen, welche Stunden eines Tages welchen planetaren Ton tragen.
Wenn Sie diese Idee nicht nur bewundern, sondern auch nutzen möchten, greift das AstroAk Tool für die besten Termine auf genau diesen klassischen Rahmen zurück, um Ihnen gut getimte Momente zu finden. Die Woche an Ihrer Wand und das Timing in Ihrem Horoskop sprechen dieselbe alte Sprache.
Häufig gestellte Fragen
Warum hat eine Woche sieben Tage?
Weil es sieben klassische Planeten gibt, die mit bloßem Auge sichtbar sind: Saturn, Jupiter, Mars, die Sonne, Venus, Merkur und der Mond. Die Sieben-Tage-Woche ordnet jedem Tag einen Planeten zu.
Was ist die chaldäische Ordnung?
Sie ist die Anordnung der sieben Planeten nach ihrer scheinbaren Geschwindigkeit über den Himmel, vom langsamsten zum schnellsten: Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond. Es ist die Abfolge, die für die Planetenstunden und für die Ordnung der Wochentage verwendet wird.
Warum benennt das Englische seine Tage nicht direkt nach den Planeten?
Das Englische bewahrt Sonne, Mond und Saturn in Sunday, Monday und Saturday, doch für Tuesday bis Friday verwendet es die germanischen und nordischen Götter Tiw, Woden, Thor und Frigg, die für Mars, Merkur, Jupiter und Venus stehen. Die romanischen Sprachen wie das Französische haben die Planetennamen sichtbarer bewahrt.
