Mars im Stier
Mars im Stier heißt, dass der Planet des Handelns dem Skorpion gegenübersteht, einem seiner eigenen Zeichen. Die klassische Astrologie nennt das Exil.
Auf einen Blick
- Zustand
- Exil
- Element
- Erde
- Qualität
- Fix
- Dispositor
- Venus
Der klassische Zustand
Mars im Stier steht im Exil: der Planet steht einem eigenen Zeichen gegenüber, und das nennt die Tradition Exil. Er muss auf eine Art arbeiten, die ihm nicht eigen ist. Das beschreibt die Arbeitsbedingungen und nicht den Menschen. Stier wird von Venus regiert. Venus ist also der Dispositor von Mars. Wo Venus steht und wie er gestellt ist, entscheidet mit, wie die Stellung wirklich läuft.
Exil ist eine Arbeitsbedingung. Mars arbeitet schnell. Der Stier lässt keine Eile zu. Der Planet arbeitet also mit einer Langsamkeit, die ihm nicht eigen ist. Das hat eine Gegenleistung. Eine Kraft, die spät anfängt, hört nicht leicht wieder auf.
Der Dispositor ist Venus. Wie diese Langsamkeit genutzt wird, sagt daher der Zustand der Venus. Die alten Autoren lesen die Stellung über Ausdauer. Die Schwierigkeit ist der gesammelte Ärger. Was lange nicht gesagt wird, wird auf einmal gesagt.
Energiestil
Die Energie fließt hier langsam und stetig. Der Einsatz verteilt sich über lange Strecken und bricht nicht ab. Die klassische Warnung heißt Starrheit. Die Richtung zu wechseln ist schwerer als anzufangen.
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Warum steht Mars im Stier im Exil?
Weil der Stier dem Skorpion gegenüberliegt, und der Skorpion gehört klassisch dem Mars. Ein Planet steht im Exil im Zeichen gegenüber einem seiner eigenen.
Ist Mars im Stier schwach?
Nein. Exil beschreibt einen Planeten, der gegen die Art seines Zeichens arbeitet. Dieser Mars beginnt langsam und hält lange durch. Das ist eine Methode und kein Mangel.