Mars im Krebs
Mars im Krebs heißt, dass der Planet des Handelns in dem Zeichen steht, das ihn am wenigsten ehrt. Die klassische Astrologie nennt das Fall.
Auf einen Blick
- Zustand
- Fall
- Element
- Wasser
- Qualität
- Kardinal
- Dispositor
- Mond
Der klassische Zustand
Mars im Krebs steht im Fall: der Planet steht seiner Erhöhung gegenüber, und das nennt die Tradition Fall. In diesem Zustand wird seine Arbeitsweise am wenigsten geehrt. Krebs wird von Mond regiert. Mond ist also der Dispositor von Mars. Wo Mond steht und wie er gestellt ist, entscheidet mit, wie die Stellung wirklich läuft.
Fall heißt nicht, dass der Planet versagt. Es heißt, dass er für seine Art keinen Beifall bekommt. Das Geschäft des Mars ist offenes Handeln und Widerstehen. Der Krebs schützt und geht indirekt vor. Der Einsatz läuft also nicht geradeaus, sondern außen herum.
Der Dispositor ist der Mond. Dieser Mars ist also so ruhig oder so bewegt, wie der Mond in diesem Horoskop es ist. Die klassische Praxis liest zuerst den Mond. Die alten Autoren sagen, diese Stellung sammle den Ärger. Was nicht gesagt wird, kommt später auf Umwegen heraus.
Energiestil
Die Energie fließt hier am Gefühl entlang. Der Antrieb ist Schutz, und er wird für die Nächsten ausgegeben. Die klassische Warnung ist der indirekte Ärger. Was ausgesprochen wird, trägt sich leichter als das, was sich sammelt.
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Warum steht Mars im Krebs im Fall?
Weil Mars im Steinbock erhöht ist und der Krebs diesem Zeichen gegenüberliegt. Das klassische Schema setzt jeden Fall der Erhöhung gegenüber.
Ist Mars im Krebs schlecht?
Nein. Der Fall beschreibt das Zeichen, das die Art des Planeten am wenigsten feiert. Dieser Mars arbeitet indirekt und schützend. Das ist eine Methode, und wie sie läuft, sagt der Zustand des Mondes.