Planetenstunde
Eine Planetenstunde ist eine von zwölf ungleichen Unterteilungen des Tageslichts oder der Nacht, jede in chaldäischer Ordnung von einem Planeten beherrscht, weshalb die Wochentage Planetennamen tragen.
Die Stunden sind ungleich, weil Tag und Nacht es sind: eine sommerliche Tagesstunde ist länger als sechzig Minuten, eine winterliche kürzer. Die erste Stunde des Tages gehört dem Herrscher dieses Wochentags, und die Folge lautet Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond.
Die Elektionsastrologie nutzt die Stunde als feine Zeitschicht, sobald der Tag selbst gewählt ist.
Häufig gefragt
Warum sind die Stunden ungleich?
Weil sie das tatsächliche Tageslicht in zwölf teilen, sodass ihre Länge mit Jahreszeit und Breitengrad wechselt.
Wie folgen daraus die Wochentagsnamen?
Zählt man die Stunden in chaldäischer Ordnung über einen Tag, fällt die erste Stunde des nächsten Tages auf den nächsten Wochentagsherrscher.