Östlich und westlich
Ein Planet ist östlich, wenn er vor der Sonne aufgeht, und westlich, wenn er nach ihr untergeht, ein Unterschied, den die klassische Astrologie als Unterschied im Handeln des Planeten liest.
Östlich heißt östlich der Sonne, am Morgenhimmel vor ihr erscheinend; westlich heißt westlich, ihr in den Abend folgend. Nur Merkur und Venus wechseln rasch die Seite, weshalb die Begriffe bei ihnen am häufigsten vorkommen.
Die überlieferte Deutung betrifft das Temperament und nicht den Wert: ein östlicher Planet handelt offen und früh, ein westlicher später und nachdenklicher. Manche Autoren binden die Vorliebe an das Tages- oder Nachthoroskop und geben den Tagesplaneten die eine Seite und den Nachtplaneten die andere.
Häufig gefragt
Wie erkenne ich, ob ein Planet östlich ist?
Vergleichen Sie seine Länge mit der der Sonne: ein Planet auf einem früheren Grad geht vor der Sonne auf und ist östlich.
Für welche Planeten zählt es am meisten?
Für Merkur und Venus, weil sie nie weit von der Sonne entfernt sind und oft genug die Seite wechseln, dass es etwas beschreibt.